{"id":131,"date":"2023-02-01T12:42:52","date_gmt":"2023-02-01T12:42:52","guid":{"rendered":"https:\/\/kriesefamily.de\/?p=131"},"modified":"2023-02-24T12:55:09","modified_gmt":"2023-02-24T12:55:09","slug":"patagonien-2006-06-01-22-01","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kriesefamily.de\/?p=131","title":{"rendered":"Patagonien 2006 06.01. &#8211; 22.01."},"content":{"rendered":"\n<p>Wir waren alle drei mit&nbsp;9 weiteren tollen Leuten unterwegs in Argentinien und Chile. Gebucht \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.viventura.de\">http:\/\/www.viventura.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stationen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>06.\/ 07.01.2006<\/strong> <strong>Madrid &#8211; Buenos Aires<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kriesefamily.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/681_12426_hoch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-56\" width=\"390\" height=\"520\" srcset=\"https:\/\/kriesefamily.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/681_12426_hoch.jpg 360w, https:\/\/kriesefamily.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/681_12426_hoch-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 390px) 100vw, 390px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch erheblichen R\u00fcckenwind kamen wir 30 min. zu fr\u00fch in Buenos Aires an. Ab zum Hotel und los ging es durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und ins &#8222;Caf\u00e9 Tortoni&#8220; &#8211; dem Traditionscafe mit 140-j\u00e4hriger Geschichte.<br>Nach einem guten Kaffee wurden wir von 4 Taxis abgeholt, jedoch nach dem Z\u00e4hlen der Insassen in den fahrenden Vehikeln stellten wir fest: &#8222;Es fehlen 2!&#8220;. Die Nachz\u00fcgler fanden uns aber doch noch und dem Mittagessen und dem Spaziergang durch La Boca, dem Immigrantenviertel der armen Leute stand nichts mehr im Weg.<br>Von La Boca ab mit dem Linienbus durch die Stadt zum Plaza Tribunales, \u00fcber die Ave. 9 de Julio am &#8222;Teatro Colon&#8220; vorbei zum Plaza de Mayo. Dort steht die Casa Rosada (das &#8222;Rosa Haus&#8220;) &#8211; der Pr\u00e4sidentenpalast.<br>Abends das Willkommensessen in Porto Mardero. Unser erstes Asado &#8211; Fleisch zum Umfallen. Mmmhhh &#8211; lecker!!!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>08.01.2006<\/strong> <strong>Buenos Aires<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"360\" src=\"https:\/\/kriesefamily.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/681_12427_quer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57\" srcset=\"https:\/\/kriesefamily.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/681_12427_quer.jpg 480w, https:\/\/kriesefamily.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/681_12427_quer-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit Gewitter und str\u00f6mendem Regen, aber richtig guter Laune, begann der zweite Tag in Buenos Aires. Zu Fu\u00df nach San Telmo, dem 2. Immigrantenviertel, jedoch der betuchten Einwanderer, was sich an den vielen Antiquit\u00e4tenl\u00e4den widerspiegelt.<br>Nippeskram und auch Kostbarkeiten an jeder Ecke &#8211; echt oder nicht echt &#8211; das ist hier die Frage\u2026.<br>Auf jeden Fall entspannte Caf\u00e9s, Tango aus jedem Hauseingang, das Leben pulsiert auf der Stra\u00dfe. Das Mittagessen im Restaurant &#8222;Via Via&#8220; entpuppte sich als ein Gaumenschmaus und Augenweide. Bife de Chorizo = 5 cm dicke Steaks, Ensalada di fruta = 8 verschiedene Sorten Nachtisch auf einem Teller.<br>Die Fahrradtour durch Recoleta und Palermo begann am Torre de los Ingleses. An den bekanntesten Monumenten der Stadt vorbei war das Highlight der Friedhof von Recoleta. Ein Sammelsurium an privaten Mausoleen &#8211; unter anderen auch das Grab der Familie Duarte. Bevor wir wieder zur\u00fcck waren brach das n\u00e4chste Gewitter los und wir radelten durch einen Wolkenbruch in die Fahrradgarage, wo wir wie die begossenen Pudel ankamen.<br>Diesen erlebnisreichen Tag beendeten wir mit einer Tango-Show bei der jeder mittanzen durfte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>09.01.2006 Buenos Aires<br><\/strong>Gegen 09:00 Uhr ging es mit dem Kleinbus in die Pampa nordwestlich von Buenos Aires. Nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichten wir die Estancia &#8211; ein wundersch\u00f6nes Anwesen, eingebettet in einen umwerfenden Park. Sofort schwangen wir uns in die S\u00e4ttel und trabten los in die unendlichen Weiten der Pampa. Keiner hat gekniffen, Hut ab vor allen, die noch nie auf einem Pferd gesessen haben.<br>Vor dem Mittagessen k\u00fchlten wir uns mit einem Sprung in den Pool ab &#8211; wer hatte schon Mal einen Blick aus dem Wasser \u00fcber gr\u00fcne Weiden mit grasenden Pferden.<br>Dann zum Highlight des Tages &#8211; Asado de campo, ein Traum von gegrilltem Fleisch, kr\u00e4ftigem Rotwein unter einer schattigen Laube. Nur der Wind rauschte uns sachte um die Ohren.<br>Siesta im Pool und unterm Baum bis zur n\u00e4chsten Galopp-Runde mit Gaucho-Begleitung in die untergehende Sonne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>10.01.2006 Buenos Aires &#8211; Bariloche<\/strong><br>Nach einem turbulenten Start und ca. 2 Std. Flug erwartete uns blauer Himmel, klare Andenluft und die Frisur hielt.<br>Im Laufschritt gings durch Bariloche, Vorrat bunkern f\u00fcr Pampa Linda. Touribilder auf dem Cerro Campanario, den wir mit letzter Kraft im Sessellift erklommen haben. Vor uns der Nahuel Huapi Nationalpark.<br>Wir begannen die ersten 76 km auf bequemen Asphaltstra\u00dfen und beendeten die Fahrt vollkommen durchgew\u00fcrfelt nach weiteren 50 km Schotterpiste auf Pampa Linda.<br>Es erwartete uns ein luxuri\u00f6ses 3-G\u00e4nge-Menu. Mit ausreichendem Weingenuss, Grappa, Fernet und Co. bereiteten wir uns auf das Abenteuer Cerro Tronador vor.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>11.01.2006 Pampa Linda &#8211; Glaciar Tronador<br><\/strong>&nbsp;Sonnenschein, Gl\u00fcck allein und eine Glocke, die unsere Pferde ank\u00fcndigte. In gestrecktem Galopp rauschten Sie uns entgegen. Nicht jedes Pferd wollte mit uns die Tour machen&#8230; Der Schimmel lie\u00df sich nicht aufz\u00e4umen.<br>Aufgestiegen und los gings an jahrhunderten alten Baumriesen mit Flechten und Farnen vorbei und durch mannshohe Bambustunnel, durch reissende Gletscherstr\u00f6me und knietiefe Schlammwege gelangten wir nach dem finalen Steilhang zum Schwarzen Gletscher.<\/p>\n\n\n\n<p>Unz\u00e4hlige Eisberge schwimmen im Gletschersee, die Eisw\u00e4nde sind eine Mischung aus uraltem, blauschimmerndem Eis und jahrmillionen altem Vulkangestein.<\/p>\n\n\n\n<p>Picknick mit kleinen Tropfen. Im Laufe des R\u00fcckweges holte uns die Regenwand ein. Triefend nass und unterk\u00fchlt fielen wir ins Kaminzimmer ein. Aber &#8230; Weil es so sch\u00f6n war, konnten Constanze, Solveig und irgend so ein Patagonier &#8211; seines Zeichens unser Reiseleiter &#8211; sich eine weitere 4 Std.-Tour im Dauerregen und Dauergalopp einfach nicht entgehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb musste es sich der Rest der Gruppe mit unz\u00e4hligen Flaschen Malbec kurzweilig machen. Mit La Ola empfingen wir unsere 3 durchn\u00e4ssten Helden um 9 Uhr und konnten endlich zu Abend essen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>12.01.2006 Pampa Linda &#8211; Bariloche<\/strong><br>Nach der gestrigen Regenschlacht zeigt sich Pampa Linda heute von allerbester Seite. Der Tronador ist bei klarer Sicht und Sonnenschein majest\u00e4tisch sch\u00f6n. Constanzes Portemonnaie war &#8222;ungeduldig&#8220; und ist wahrscheinlich im Fluss auf dem Weg in den Altlantik.<br>Wir schn\u00fcren unsere Ruckss\u00e4cke und wandern zum Casta\u00f1o Overa Gletscher. \u00dcber Fl\u00fcsse, durch aufgeweichte Schluchten, vorbei an mit Flechten \u00fcbers\u00e4ten Baumriesen und immer wieder Bambus n\u00e4hern wir uns dem Gletscher. Ein \u00fcberschwemmter Weg h\u00e4lt uns jedoch auf und wir sehen das Eis nur aus der Ferne.<br>Nach einer kurzen Siesta vor der Hosteria, in der die frischgewaschene W\u00e4sche untereinander ausgetauscht wurde, gings wieder nach Bariloche. Silvestre gab im Bus den DJ bis zur Extase&#8230; Der Tronador gr\u00fcsste zum Abschied.<br>Wieder in Bariloche werden erste Souveniers gekauft und nat\u00fcrlich Schokolade. Die ist hier so unglaublich gut, dass wohl keiner von uns ohne Kostprobe auskommt. Im Restaurant der Familie Weiss gibt es wieder exzellentes Essen, Vino, Cerveza und Agua. Unsere Reise sollte nach &#8222;viactive&#8220; und &#8222;kompakt&#8220; den 3. Beinamen &#8222;Gourmet&#8220; bekommen &#8211; hier kann niemand sein Gewicht halten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13.01.2006 Bariloche &#8211; Puerto Montt<\/strong>\u00a0<br>F\u00fcr einige Leute unserer Gruppe war nach einem Pub-Besuch die Nacht recht kurz. 6.00 Uhr wecken, 6.30 Uhr Fr\u00fchst\u00fcck (eigentlich nur Kaffe, Matetee aus Beuteln und Medialunas vom Vortag), aber egal: heute beginnt unser Abenteuer Chile.<br>Mit dem superbequemen Linienbus geht es \u00fcber die Anden nach Puerto Montt. Die chilenischen Einreisebestimmungen sind recht gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Nachdem wir alle brav in einer Reihe angetreten sind und unser Gep\u00e4ck durchleuchtet war, bekamen wir problemlos die Stempel in die Reisep\u00e4sse.<br>Puerto Montt empfing uns mit s\u00fcdl\u00e4ndischem Treiben, bunten Holzh\u00e4usern und einem sagenhaften Elektrizit\u00e4tssystem. Unsere Hosteria mutete eher einem Museum oder einer Kunstausstellung an, aber sehr nett. Nach einem guten Lunch hatten wir freie Zeit die Stadt zu erkunden, zu shoppen oder einfach nur am Pazifik zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. Das Adendessen im Restaurant &#8222;Kiel&#8220; rundete unseren Tag mit einem leckeren Fischmen\u00fc, Vino und viel viel Spass ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>14.01.2006 Puerto Montt &#8211; Punta Arenas<\/strong>\u00a0<br>Heute konten wir endlich mal etwas l\u00e4nger schlafen. F\u00fcr Einige war diese Nacht trotzdem zu kurz, was man an den m\u00fcden Gesichtern deutlich ablesen konnte. Nach einem wunderbaren Fr\u00fchst\u00fcck verliesen wir unsere museumsgleiche Herberge auf dem Weg zum Flughafen in Puerto Montt.<br>Der Flug gestaltete sich deutlich angenehmer als der vorhergehende, da diesmal niemand direkt an den Turbinen sitzen musste. Somit hatten die Meisten von uns auch etwas von der fabelhaften Aussicht. Als wir nach zweieinhalb Stunden unser Ziel Punta Arenas erreichten, zeigte sich Patagonien von seiner besten Seite. Dank fantastischen Wetters bot sich uns eine geradezu perfekte Aussicht auf die wundersch\u00f6n bergige Landschaft.<br>Nachdem wir unser Gep\u00e4ck im Hotel Calafate geparkt hatten, ging es auch sofort weiter zum Seno Otway zum Pinguinschauen. Nach einer etwas holprigen Anreise bot sich uns ein traumhafter Anblick auf die Kolonie der kleinen Fracktr\u00e4ger. Die Zeit verging wie im Flug w\u00e4hrend wir die possierlichen Tiere bei ihren Tagesaktivit\u00e4ten beobachteten.<br>Nach der R\u00fcckkehr ins Hotel ging es dann halb zehn zum M\u00e4sten. Allerdings konnten wir uns diesmal nicht so viel Zeit lassen, da am n\u00e4chsten Tag in Chile Wahlen anstanden und deswegen alle Lokale mit einer ab um zw\u00f6lf in Kraft tretenden Sperrstunde belegt wurden. Somit verlie\u00dfen wir unter nerv\u00f6sen Blicken der Kellner das Lokal halb eins und begaben uns in unser Hotel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>15.01.2006 Puenta Arenas &#8211; Fuerte Bulnes<br><\/strong>Sonntag &#8211; Chile w\u00e4hlte einen neuen Pr\u00e4sidenten und wir konnten erneut unsere Schlafdefizite der ersten Tage ausgleichen. Es wurde ein herrlicher Tag f\u00fcr Langschl\u00e4fer, Steinesammler, Naturliebhaber, Speicherkartenf\u00fcller und &#8222;Vegetarierer&#8220;! Gegen 11.00 Uhr starteten wir bei traumhaften Wetter zu einer atemberaubenden Food- und Sightseeing-Tour entlang der Magallanstrasse.<br>Unser unerm\u00fcdlicher Reiseleiter hatte es trotz Wahltag geschafft &#8211; zwar hatten die Wahllokale ge\u00f6ffnet, doch die meisten L\u00e4den waren dicht &#8211; ein Lamm-Assado zu organisieren. Entlang der Route zum Fuerte Bulnes zwang uns eine tr\u00e4ger Seel\u00f6we zum ersten Foto-Shooting. W\u00e4hrend die einen das &#8222;tierische&#8220; Model auf dem Felsen fotografierten, nutzten die anderen die Gelegenheit, steinige Mitbringsel von der Magallanstrasse zu ordern. Schwer beladen ging es dann mit dem Minibus weiter zur Fuerte Bulnes.<br>Im kaminbeheizten Gastraum wurde uns dann das k\u00f6stliche Mahl kredenzt. Vorz\u00fcgliches Lammfleisch t\u00fcrmte sich in Riesenportionen auf dem Tisch, flankiert von einer Megaflasche vino de la mesa. Nachdem die Fleischmenge verzehrt war &#8211; mittlerweile ist die Truppe trainiert im Fleischkonsum &#8211; gings mit der Besichtigung der Fuerte weiter. Und schlie\u00dflich landeten wir am s\u00fcdlichsten Zipfel Amerikas.<br>Vom Pazifikwind durchweht und der grandiosen Landschaft inspiriert wurden noch so manch eindrucksvolle Fotoserien geschossen. Gegen 17.00 Uhr wieder im Hotel angekommen, verblieb uns noch gen\u00fcgend freie Zeit diesen herrlichen Tag ausklingen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>16.01. Punta Arenas &#8211; Puerto Natales<\/strong><br>Endlich konnten wir mal ausschlafen und in Ruhe gem\u00fctlich fr\u00fchst\u00fccken. Im Rucksackpacken sind wir mittlerweile so versiert, dass es nur noch ein paar Minuten dauert. 11.00 Uhr ging es mit dem Privatbus, von Silvestre extra organisiert, um uns den Linienbus zu ersparen, in Richtung Puerto Natales.<br>Im Hostal angekommen haben wir unsere Sachen erstmal in einem Zimmer abgestellt und es ging zu Fu\u00df durch die Stadt zum Essen. Pto. Natales mutet wie ein Basislager f\u00fcr diverse Unternehmungen an. Es gibt unz\u00e4hlige Hostals, Auto-, Motorrad- und Kajakvermietungen, Gesch\u00e4fte die Equipment bereitstellen oder verkaufen. Nach dem Essen erst\u00fcrmen wir den Supermercado, um uns f\u00fcr die n\u00e4chsten 2 Tage mit Essen, Keksen, Wasser, Wein, S\u00fc\u00dfigkeiten und was man sonst noch so brauchen kann, einzudecken.<br>Die &#8222;Torres&#8220; im Nationalpark gr\u00fc\u00dfen uns schon aus der Ferne und lassen uns auf morgen hoffen. Nach freier Zeit zum Bummeln, Ausruhen oder Spazierengehen erhalten wir unsere Ausr\u00fcstung: Schlafsack, Isomatten, Zelte, Kocher, Becher, usw. Anschlie\u00dfend wird gepackt. Wir nehmen auf unsere Tour nur das N\u00f6tigste mit, der Rest bleibt im Bus. Um uns nochmal richtig zu st\u00e4rken, gehen wir lecker zum Abendessen und tr\u00e4umen schon von den Bergen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>17.01.Puerto Natales &#8211; Grey Gletscher &#8211; Torres del Paine<\/strong><br>Nach einer sehr kurzen aber dafuer m\u00fcckenreichen Nacht sind wir noch im Dunklen um 5.00 Uhr von Puerto Natales aufgebrochen. Lago Grey und die Torres warteten schon. Alle versuchten noch eine M\u00fctze voll Schlaf zu nehmen, aber die Schotterpiste durch den Nationalpark sch\u00fcttelte uns ordentlich durch. An Schlaf war nicht zu denken&#8230; Zum Gl\u00fcck, denn sonst h\u00e4tten wir den grellgl\u00fchenden Sonnenaufgang verpasst!<br>Die erste wacklige H\u00e4ngebr\u00fccke des Tages musste passiert werden. Am Lago Grey wurden wir erst einmal mit Schwimmwesten ausgestattet. Lauter Michelin-M\u00e4nnchen bestiegen nun das Schauchboot. Los ging die &#8222;Spritztour&#8220; zum Schiff, das uns direkt an die Gletscherwand bugsierte. Mit einem Pisco-Sour mit Gletschereis sah die Eiswand noch beeindruckender und noch blauer aus. Ein tolles Erlebnis!<br>Nachdem wir unser Lunchpaket verdr\u00fcckt hatten, brachen wir am Mirador de las Torres gut ger\u00fcstet mit Sack und Pack samt Zelt und Rotwein (der gute Bodega Uno im Tetrapack) zu unserem Trekking auf. Mit forschem Schritt erreichten wir Camping Chileno schon nach gut anderthalb Stunden, und das obwohl der sengende Sonnenschein die ersten Schritte erschwerte. Nachdem wir die letzte H\u00e4ngebr\u00fccke des Tages passiert hatten, erreichten wir verschwitzt unseren Zeltplatz.<br>Der Genuss des anschlie\u00dfenden Essens wurde nur durch unsere miefigen Sockf\u00fc\u00dfe geschm\u00e4lert. Noch vor Sonnenuntergang legten wir uns schlafen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>18.01. Torres del Paine &#8211; El Calafate<\/strong><br>Nach extrem kurzer Schlafphase wurden wir gegen 3.00 Uhr in der Fr\u00fche von Silvestre geweckt. Voller Erwartung auf das Abenteuer &#8222;Torres bei Sonnenaufgang&#8220; sch\u00e4lten wir uns aus den Schlafs\u00e4cken. Wir waren bereit, die gro\u00dfe Herausforderung an zu nehmen! Doch die Wetterverh\u00e4ltnisse zwangen uns zum &#8222;Kriegsrat&#8220;. Dicke Regenwolken bedeckten den n\u00e4chtlichen Himmel und der patagonische Wind lie\u00df auf sich warten. Die Aussichten auf einen spektakul\u00e4ren Sonnenaufgang waren \u00e4u\u00dferst gering. &#8222;Wir haben eine Chance von 4 %&#8220;, kommentierte Silvestre die Lage. Daraufhin wagten nur noch zwei erlebnishungrige und adrenalind\u00fcrstende ViActive-Touristinnen mit Silvestre den 2-st\u00fcndigen Aufstieg. Der Rest verkr\u00fcmelte sich wieder in die heimeligen Zelte.<br>Gegen 7.00 Uhr wurden wir erneut geweckt, dieses Mal jedoch von Regentropfen, die auf die Zeltd\u00e4cher prasselten. Nach einem raschen, nass-feuchten Zeltabbau und kurzer Katzenw\u00e4sche warteten wir voller Spannung auf unsere &#8222;Sonnenanbeter&#8220;. Die kamen dann auch eiligen Schrittes den Berg herunter gerannt. Durchn\u00e4sst, ersch\u00f6pft, aber stolz, das Abenteuer bew\u00e4ltigt zu haben &#8211; ohne die Sonne gesehen zu haben &#8211; standen sie dann vor uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, da die Gruppe wieder komplett war, wurde der Abstieg in rekordverd\u00e4chtiger Zeit absolviert. In Dreck und Speck ging es anschlie\u00dfend mit dem Bus in Richtung Grenze weiter. An der chilenischen Grenzstation angekommen, wurden die letzten Pesos verprasst. Im Gegensatz zur Einreise nach Chile gestaltete sich der Grenzuebergang nach Argentinien als Spaziergang &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. Wieder auf argentinischem Boden im gewechselten Bus wurde unser Reiseleiter von Kilometer zu Kilometer wieder erz\u00e4hlfreudiger.<br>Gegen 19.00 Uhr erreichten wir EL Calafate und erfreuten uns an unserem sehr komfortablen Domizil. Frisch geduscht und sauber &#8211; bezeichnenderweise hie\u00df unsere Hosteria &#8222;Hotel Ariel&#8220; &#8211; marschierten wir zum besten Restaurant in El Calafate. Dort lie\u00df uns ein guter Tropfen Wein und die delikate K\u00fcche die Strapazen der letzten Tage schnell vergessen. Nach einem letzten Abstecher in einer Bar verkrochen wir uns gegen 2.00 Uhr am Donnerstag morgen in die bl\u00fctenweisse Bettw\u00e4sche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>19.01. El Calafate &#8211; Ushuaia<br><\/strong>Gest\u00e4rkt ging&#8217;s um 7:45 mit Sack &amp; Pack zum Perito Moreno Gletscher. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte uns unser Guide das in Stein gehauene Konterfei des Altpr\u00e4sidenten Menem:-)).<br>Kurz darauf konnten wir &#8222;a la japonesa&#8220; die ersten Fotos vom Gletscher machen. Bei einem Spaziergang zum Ausflugsboot n\u00e4herten wir uns dem &#8222;weissen Riesen&#8220; &#8211; immer die Kamera bereit f\u00fcr den Augenblick des Kalbens. Am Boot angekommen zeigte sich die seltsame Spezie &#8222;Tourist&#8220;. Sie enterten unser Boot und wir standen da ohne Tickets. An Deck konnten wir unsere Stellung erobern und halten und spektakul\u00e4re Bilder vom Gletscherkalben machen. Die Eisbrocken erzeugten eine Welle, die im franz. Lager Tsunami-Alarm ausl\u00f6ste.<br>Nach dem Lunch mit Blick auf den Gletscher eilten wir wieder &#8222;im Schlaf&#8220; zur\u00fcck nach El Calafate, wo wir in 20 Min. Souveniers &amp; Schoki kaufen konnten. Weiter ging&#8217;s gen Atlantik zum Aeropuerto Rio Gallegos mit Flugziel Ushuaia. Ein Dank an den guten Service der Fluglinie, die uns prompt die im Flugzeug vergessenen Sachen wieder zukommen lie\u00df. Am Ende der Welt angekommen bezogen wir unsere Unterkunft und lie\u00dfen den Tag wie immer ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20.01. Ushuaia<br><\/strong>Heute um 9.00 Uhr sind wir aufgestanden, und bekamen den letzten Morgen frei in Ushuaia, um die Stadt zu besuchen.<br>Am Nachmittag machten wir einen Schiffsausflug mit der Barracuda auf dem Beagle Kanal. Da haben wir Seel\u00f6wen und viele Kormorane gesehen. Auch konnten wir den Leuchtturm des Endes der Welt besuchen und die Geschichte der alten Schiffe kennen lernen.<br>Zum Abendessen waren wir zur\u00fcck in der Stadt. Wieder das beste Cordero Fueguino (Lamm aus Feuerland) mit einem leckeren Rotwein Malbec. Nach dem Abendessen haben wir unsere Privat-Party im Hostal gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21.01. Ushuaia &#8211; Buenos Aires<\/strong><br>Ganz fr\u00fch am morgen sind wir mit unserem Guide Coco zum Nationalpark Feuerland gefahren, und dort begann der Sport nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit der Kanufahrt Richtung Bahia Lapataia &#8211; dem Ende der Panamericana-Stra\u00dfe.<br>Nach den Fotos am Ende der Welt, sind wir bis zum Campingplatz zur\u00fcck gefahren, wo wir ein gutes Mittagsessen bekamen, und eine gut verdiente &#8222;siesta&#8220;. Am Nachmittag machten wir ein Trekking zum Postamt des Endes der Welt. Das war ungef\u00e4hr drei Stunden vom Beagle Kanal entfernt. Nach dem Stempel vom Ende der Welt im Pass, sind wir zur\u00fcck nach Ushuaia gefahren. Und nach einer letzten Dusche ging\u00b4s auch schon zum Flughafen.<br>Aber weil das Flugzeug 3 Stunden zu sp\u00e4t kam, hatten wir viel Zeit am Flughafen, die wir zum essen und Karten spielen nutzten. Um 4.15 morgens waren wir schon im Hotel in Buenos Aires und konnten unsere letzte Nacht in Argentinien schlafen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>22.01. Buenos Aires &#8211; Madrid &#8211; Frankfurt<\/strong><br>Heute ganz fr\u00fch am morgen sind Uta und Constanze mit dem Schiff von Buquebus nach Uruguay gefahren, und am Mittag sind Solveig und Christoph zu den Iguazu-Wasserf\u00e4llen und Karin nach Uruguay geflogen.<br>Lothar, Monika, Lars, Michael, Silvia, Dorothea und Christoph sind aber am Mittag zum Internationalen Flughafen Ezeiza gefahren und haben ihren Heimflug nach Madrid angetreten. Ab morgen m\u00fcssen wieder alle zur Arbeit. : \/ Aber wir haben schon abgemacht, uns in Deutschland wieder zu treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine traumhafte Reise zum Ende der Welt mit der besten Reisegruppe die man sich w\u00fcnschen kann. Wir danken und gr\u00fc\u00dfen Moni und Lothar, Solveig und Christoph, Doro und Lars, Constanze, Uta und&nbsp;Karin!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir waren alle drei mit&nbsp;9 weiteren tollen Leuten unterwegs in Argentinien und Chile. 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